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LL Bezirk Linz-Land

Thementhage im Bezirksaltenhein in Neuhofen!

Wir gestalteten für und mit den Bewohnern des Bezirksaltenheimes Neuhofen/ Krems Nachmittage, an denen wir mit ihnen in Beziehung traten und mit ihnen lustige Nachmittage verbringen durften. Dabei ließen wir die Schwerpunkte der Landjugend mit einfließen, wie Kultur & Brauchtum, Sport & Gesellschaft sowie Umwelt & Landwirtschaft.

 

Kultur & Brauchtum: Wir organisierten für die Bewohner und deren Angehörige eine Mostkost im Altenheim. Bei Most, Apfelsaft, Brote, Mehlspeisen und Kaffe konnten sie der Live Musik zuhören und einen gemütlichen Nachmittag mit uns verbringen. Sie waren sehr neugierig wo der Most und Apfelsaft produziert wurde und kosteten sich durch unsere Schmankerl durch.

 

Sport & Gesellschaft: Am zweiten Projekttag wurde es sportlich und lustig. Damit alle die Bewegungen mitmachen konnten, setzten wir uns im Kreis zusammen. Wir besprachen, welches Obst und Gemüse in den Beeten und Gärten zurzeit geerntet wird. Die Bewohner erzählten von ihren eigenen Gärten, die sie früher hatten und von den vielen Tätigkeiten, die sie dabei zu erledigen hatten. Die Arbeit konnten sie nur angehen, wenn sie fit waren, so legten wir mit einer Bewegungsgeschichte im Sesselkreis fort:

 

„Der Tag beginnt mit dem Aufwachen im Bett. Sie räkeln und strecken sich ausgiebig.“

„Die ersten Sonnenstrahlen blenden dich durch das offene Fenster. Du wirfst einen Blick hinaus in den Garten und hast einen Blumenduft in der Nase“

„Du willst dich heute gleich ans Werk machen und marschierst singend in den Garten“

Eine Strophe von „Das Wandern ist des Müllers Lust“:

Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern!
Das muß ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.
Das Wandern, das Wandern,
das Wandern, das Wandern, das Wandern.

„Jetzt bist du im Garten angekommen. Und du siehst die viele Arbeit die auf dich wartet“:
Durchführung der Tätigkeiten:

·          zuerst eigene Tätigkeiten durchführen (Rasen mähen, Unkraut ausreißen, Blumen gießen, Äpfel pflücken..)

·          Bewohner nach eigenen Ideen fragen & vorführen lassen

„Plötzlich hörst du ein Klopfen am Gartenzaun. Du schaust auf und siehst die Nachbarin dort stehen und winken ihr“

„Sie fragt, ob du bei ihrer Morgengymnastik mitmachen willst und du bist natürlich dabei.“

„Die Nachbarin kommt zu dir in den Garten und nimmst die Ausgangsstellung ein: Füße fest auf den Boden, gerade aufgerichtet“

„Dann beginnen die Übungen“

Kopf

-      So weit wie möglich zum linken und zum rechten Nachbarn schauen

-      Den Kopf nach unten drehen und über die linke & rechte Schulter schauen

-      Ohr zur Schulter ziehen und Kopf dabei nach vorne gerichtet lassen. Schulter nicht hochziehen.

Schultern

-      Schulter kreisen in beide Richtungen

-      Arme ausstrecken vorne und dann seitlich evtl. mehrmals nach oben/unten führen

Ellbogen

-      strecken/beugen

Hände

-      Handgelenk kreisen lassen

-      Faust/ Finger strecken

-      Fingerspitze zu Fingerspitze

Rücken

-      Katzenbuckel/Pferderücken

Beine/Bauch

-      Beine abwechselnd zuerst gebeugt, danach gestreckt nach oben heben

-      In der Luft Radfahren

Füße

-      Fuß strecken und anziehen

-      Fuß abwechselnd auf die Ferse und den Fußballen stellen

-      Fuß kreisen lassen

-      Zehen krallen/spreizen

„Nun bist du müde geworden und ruhst dich ein wenig aus! Du lehnst dich zurück und genießt die warme Sonne im Gesicht. Du hörst die Käfer und Bienen summen. Ein leichter Wind fächelt dir zur Kühlung zu. Dann hast du dich genug ausgeruht. Du streckst und dehnst dich. Du setzt dich wieder aufrecht hin und verlässt wieder den Garten.“

 

Bevor wir in dieser gemütlichen Runde ein Eis genossen haben, spielten wir noch mit UNO-Karten ein Spiel, bei dem die Bewohner ihre Merkfähigkeit und Konzentration unter Beweis stellen konnten.

Ebenso verteilten wir die TATORT.Jugend- T-Shirts, mit denen sie uns immer in Erinnerung haben und an unsere gemeinsamen lustigen Nachmittage zurück denken sollen.

 

 

 

Umwelt & Landwirtschaft: Wir durften die Bewohner zu einem Spaziergang ausführen und mit ihnen den sonnigen Nachmittag genießen. Dabei kehrten wir als Überraschung in den Gasthof „Zum Wimmerwald“ ein, welches für einige Bewohner das frühere Stammlokal war. Sie erzählten uns von Erlebnissen, die sie mit diesem Gasthof in Verbindung setzen. Da durfte das Seiterl oder der Spritzer zu einem Speckbrot oder zum Apfelstrudel nicht fehlen.

Die Bewohner bedankten sich sehr für diesen Ausflug und meinten, dass wir als Landjugend bei ihnen auch in Zukunft herzlich willkommen sind.

 

Ein Highlight bei diesem Projekt war für uns und für die Bewohner die Mostkost, die zum allerersten Mal in diesem Bezirksaltenheim stattfand. Diese Veranstaltung wird ihnen ewig in Erinnerung bleiben. Auch beim dritten Teil erzählten sie uns, wie überrascht sie von unseren Schmankerln waren und sie hätten gerne jedes Wochenende so eine tolle Veranstaltung. J

Auch Karl Kitzler, Heimleiter, war sehr dankbar und stolz über unser Projekt. Er ist für eine weitere Zusammenarbeit offen. Es wurden bereits schon neue Ideen angesprochen und eventuell werden sie in naher Zukunft auch umgesetzt.

 
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