LJ Bogen

BR Schalchen

Z´ruck zum Ursprung - Die Herkunft ist die halbe Zukunft

In der heutigen Zeit, wo alles viel besser vernetzt, das Angebot an Freizeitaktivitäten schier grenzenlos und „Technik“ ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltages ist, scheint es als würden die alten Brauchtümer in Vergessenheit geraten. Jedoch gab es auch früher Dinge und Anwendungen die unserer Generation unbekannt sind, aber durchaus interessant und hilfreich wären. Deshalb haben wir unser Projekt in mehrere Teile unterteilt:

 

 

Im ersten Teil organisierten wir einen Spielenachmittag für Pensionisten und Senioren unserer Gemeinde. Unser Projektteam lud die Obmänner des Pensionisten-, Senioren sowie auch Pfarrvorstands zu gemeinsamen Sitzungen ein, um die Spiele von früher sowie auch von heute zu erfassen und zu fixieren. Ebenfalls dienten sie uns als Sprachrohr zu der älteren Generation.

 

Wir zeigten ihnen Spiele, die wir heut zu Tage in unserer Gesellschaft spielen, aber auch die Pensionisten und Senioren zeigten uns Spiele welche zu ihrer Zeit angesagt waren. Von Spielen wie Lotti Karotti, Skip-Bo, UNO EXTREME und dem Wackelturm waren sie sehr angetan. Wirklich interessant war mit welch einfachen Mitteln früher gespielt wurde. Zum Beispiel fanden wir das „Zehnerlschmeißen“, bei dem man 10c Münzen so weit wie möglich an eine kleine Holzlatte werfen muss, extrem lustig. Einige fleißige Mitglieder versüßten den Nachmittag mit mitgebrachten Mehlspeißen die sie zuvor selbst gebacken haben. Bei Kaffee und anderen Getränken folgte ein netter Ausklang, mit Gesprächen bei denen man noch so einige unbekannte und dennoch spannende Dinge von früher erfuhr.

 

Die Kuchen, welche am Ende des Tages übrigblieben, spendeten wir den Hochwasseropfern von Simbach, welche in unserer Nachbargemeinde Munderfing untergebracht waren.

 

 

Immer öfters bemerken wir, dass es auch ältere Personen gibt, die nicht mehr viel Kontakt mit anderen Menschen haben.

 

Aus genau diesem Grund besuchten wir beim zweiten Teil diese Gesellschaftsschicht bei ihnen zu Hause und verbrachten ebenfalls gemeinsame Stunden mit Kuchen, Kaffee und ebenfalls sehr lustigen und interessanten Gesprächen. Sie erzählten voller Freude über ihre Vergangenheit und gaben uns die ein- oder andere Lebensweisheit mit auf den Weg.

 

Die positiven Rückmeldungen, insbesondere die strahlenden Gesichter dieser Menschen zu sehen, sind eine Motivation für uns, solche Besuche auf jeden Fall zu wiederholen.

 

 

Um unseren Mitgliedern klar zu machen welche Verhältnisse früher herrschten, besuchte unsere Landjugend zu Fuß eine 400 Jahre alte Almhütte wo uns gezeigt wurde, wie Menschen die schweißtreibende Arbeit noch ohne Strom und Maschinen gemeistert haben. Wir durften beim Käse und Butter machen dabei sein und nach getaner Arbeit auch genüsslich verkosten. An diesem Tag wurde auch unserer Jugend die Augen geöffnet und ihnen wurde nun verständlicher von was ihnen ihre Großeltern immer erzählen.

 

Aufgrund der hohen Nachfrage unserer weiblichen Mitglieder haben wir uns dazu entschlossen ein eigenes Landjugend Dirndl anzuschaffen. Mit der Hilfe einer erfahrenen Dirndlschneiderin fertigten wir unsere Dirndlschürzen selber und meisterten auch den ein oder anderen Handgriff bei unserem Dirndl. Somit ist es für jedes Mädchen etwas Besonderes, ein so schönes, selbstgefertigtes Dirndl zu tragen und vom Stoffkauf bis zum Knöpfe einnähen, also der kompletten Entstehung, dabei zu sein.

 

Das Projekt teilten wir in mehrere kleine Projekte ein, um die Interessen der verschiedensten Personen zu wecken und kennen zu lernen.

POWERED BY:
ISO certified LJ Balken